Leben mit der Krise Knoten Erfahrungsberichte Richtung Krise Recht Geld Umfragen Themen Ressourcen Wir Newsletter
Dr. Eva Riess DI Mag. Erich Walter Dr. Norbert Obermayr
Die richtige Beratung für Ihr Problem
Servicepaket zur Unternehmenssicherung des WIFI Wien
Wifi Wien Unternehmenssicherung Wir begleiten Wiener Unternehmen auch durch schwierige Zeiten!
Bezahlte Einschaltung
Geschäftsführerhaftung
Geschäftsführerhaftung

Von der Beziehungskrise in die Existenzkrise

Hohe Umsätze, wenige Kunden

rahmen
Aufgrund des raschen Erfolges wurde expandiert und ergänzende Geschäftsbereiche wurden eröffnet. Michaela übernahm immer mehr Risiko.
rahmen

Wir hatten zwar tolle Umsätze, allerdings hatten wir wenige große Kunden, das war fatal. Aus heutiger Sicht war es ein ungenügendes Risikomanagement. Der Umsatz hat sich auf zu wenige Kunden verteilt, die Risikoverteilung war praktisch Null.

Wir hatten eigentlich sehr sparsam begonnen, mit einem Büro in der Wohnung. Und dann haben wir zuerst aus dem Cash-flow heraus aufgebaut. Das war eigentlich ideal. Das wurde dann schon sehr rasch immer größer und mehr. Wir haben dann Büros gebraucht, Personal beschäftigt und neue Geschäftsbereiche dazugenommen. Damit konnten wir Komplettlösungen anbieten und so wie wir es angeboten haben, das hat voll eingeschlagen. In der Spitzenphase hatten wir dann neun fix beschäftigte Mitarbeiter und noch einmal so viele freie Mitarbeiter.

Obwohl es für mich immer ein Unternehmen war, haben wir die neuen Geschäftsbereiche in eigenen GmbHs untergebracht. Das war schon als Absicherung gedacht. Falls es einem Bereich einmal schlecht geht, dann sollte er nicht die anderen in Mitleidenschaft ziehen. Außerdem hatte ich schon auch erwartet, dass nun langsam mein Lebensgefährte auch offiziell in die Geschäftsführung einsteigen würde. Aber dazu ist es wieder nicht gekommen. Wir hatten dann schon ziemlich hohe Investitionskosten und die ganzen Bürgschaften bei der Bank sind dann natürlich über mich gelaufen. Und weil ja eigentlich eh alles zusammengehörte hatten alle GmbHs auch gleich die selbe Hausbank. Als dann die Krise voll ausgebrochen ist, hat sich das bitter gerächt.

Ich war es dann leid, dass mein Lebensgefährte sich noch immer nicht wirklich zu mir bekannte. Zuerst dachte ich, seine Familie braucht halt noch ein bisschen Zeit. Wir lebten zusammen, wir führten seit zwei Jahren ein Unternehmen zusammen und dort war ich noch immer nicht existent. Dann hatte er noch eine Affäre, das hat die Stimmung zwischen uns auch nicht wirklich verbessert. Also hab ich mich von ihm getrennt.

Lesen Sie auch:

Artikelanfang: Von der Beziehungskrise in die Existenzkrise
Teil 1: Hohe Umsätze, wenige Kunden
Teil 2: Beziehungsende und erste Konflikte mit Kunden
Teil 3: Der zweite große Kunde will überraschend abspringen
Teil 4: Game over - zu pleite für den Konkurs?
Teil 5: Schadensbegrenzung zum Teil gelungen
 
Dieser Beitrag ist seit 22.02.2006 online und wurde 4.038x gelesen

Es gibt 13 Kommentare zu diesem Beitrag

Kommentar schreiben  Kommentare lesen
druckerfreundliche Version   pfeilSeitenanfang

 Detailsuche
 Stichwortliste
Expertentipps

Weitere Artikel:

In den Konkurs expandiert
Das Traumlokal wird zum Alptraum
Ich wollte es aus eigener Kraft schaffen...
Falscher Beruf oder schlechtes Karma?
Der Fluch des raschen Geldes
Das Angebot einer guten Freundin
Alles auf eine Karte gesetzt
Hinfallen ist keine Schande ...
Haftung: Chancen und Grenzen der GmbH
Nichts als Schulden übrig geblieben?
Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben
Interview mit einem Masseverwalter
  Startseite ]    Erfahrungsberichte ]    Richtung Krise ]    Rund ums Recht ]    Rund ums Geld ]    Ihre Meinung ]  
  Themen ]    Ressourcen ]    Über uns ]    Newsletter ]  
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen, Angaben zum Haftungsausschluss und zum Datenschutz
  © Mag. Regina Haberfellner 2003 - 2010