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Insolvenzursachen: weniger Fahrlässigkeit durch Krise?

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Der KSV 1870 kommt bei seiner Analyse der Insolvenzursachen für 2008 zu dem Schluss, dass Fahrlässigkeit zurückgegangen ist.

Weniger Insolvenzen durch Fahrlässigkeit verursacht

Durch Fahrlässigkeit wurden in den Jahren 2005 bis 2007 laut KSV 1870 zwischen 21% und 22% aller Insolvenzen verursacht. Damit rangierte Fahrlässigkeit als Insolvenzursache seit Jahren auf Platz zwei hinter innerbetrieblichen Fehlerquellen.

Möglicherweise hat die Krise so manche Unternehmer aufgerüttelt und zu stärkerer Sorgfalt animiniert. Laut KSV sank im Jahr 2008 der Anteil der fahrlässig herbeigeführten Insolvenzen auf 15% und rutschte damit in der Hitliste der Insolvenzursachen auf Rang vier.

Mehr Insolvenzen durch externe Auslöser bzw. Verlustquellen

Angesichts der bereits in der 2. Jahreshälfte 2008 herandräuenden Krise ist die zunehmende Bedeutung externer Ursachen wenig überrraschend. Bis zum Jahr 2007 war der Anteil der Insolvenzen, die durch externe Auslöser verursacht wurden, schrittweise auf 10% gesunken. Für 2008 geht der KSV davon aus, dass 16% der Insolvenzen auf solche Ursachen zurückzuführen sind. Damit teilen sich die externen Verlustquellen Rang zwei mit Kapitalmangel als Insolvenzursache. Unangefochten an der Spitze sind nach wie vor innerbetriebliche Fehler, durch die 2008 rd. 40% der Insolvenzen verursacht wurden.

Online seit: 29.04.2009

Quelle: KSV 1870

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