Zwetschge schreibt am 16.08.2010
Es ist zu kotzen das Finanzamt treibt einen mit geschätzen nicht nachgewiesenen Zahlen in den Konkurs, und das nur weil sich ein Finanzbeamter durchsetzen will, weil ein anderer ihm ein Verfahren wegen nicht rechtmäßiger Handlungen das Handwerk legen will, dieser Herr zieht auch noch andere Menschen mit und weiß gar nicht was er damit anrichtet, er vernichtet Existenten und ißt dabei genüglich sein Joghurt oder Pudding. Ich werde das nicht mehr länger ertragen und damit mit einem Selbstmord an die Öfentlichkeit gehen, mit Selbstmord meine ich nicht unbedingt das, dass ich mich umbringe, denn umbringen tut mich sowieso das Finanzamt und jene Leute die mit dem Finanzamt und den Banken gemeinsame Sache machen um günstig zu super Anwesen kommen.
Alle jene die hier mitmachen wünsche ich schon heute besonders viel Spass an Ihren neuen Erwerbungen.
Es ist eine Schande dass es in Österreich sowas gibt.
Aber in Österreich gilt nach wie vor, der,der schon etwas hat bekommt noch mehr und der der sowieso schon den Dreck vom Fensterkitt friß dem wird auch noch der Rest genommen damit der ander super Beaate sein monatliches Gehalt bekommt ohne dass er überhaupt weiß woher sein Geld kommt wer seine soziale Absicherung bezahlt. Und alle jene die vor lauter Neid, den man sich allerdings erst mit viel Mühe erarbeiten muß, denen wünsche ich schlaflose Nächte und ein schlechtes Gewissen. In unserem Staat sind ja auch jene die überwiegend arbeitslos sind und dadurch nicht´s für den Staat beitragen immer mehr wert als jene die das Risiko auf sich nehmen und am Tag mehr als 8 Stunden arbeiten.
Es ist an der Zeit dass die Bürger und Bürgerinnen endlich aufwachen und sich dem stellen. Hoffentlich gibt es bald keine richtigen ( nicht von irgendeinem, Beamten abhängigen) Unternehmer mehr, damit die Beamten keine Arbeit mehr haben und damit es auch keine Arbeit mehr gibt. Denn kein Beamter wird je die Risiken und Arbeitsstunden eines Unternehmers übernehmen.
Ich werde für mich dem für mich ein Ende machen.
nolte schreibt am 15.11.2007
Dein Bericht stellt die Situation meines Partners da. Er hält sich wacker, aber ich merke seine Depression. Am schlimmsten ist, dass man in dieser Situation nicht mal an heiraten denken kann, denn sogar ein Naheverhältnis, will man irgendetwas retten (Sachgüter, Haus etc). stellt an sich schon ein Problem auch für mich dar. Ich habe da immer ein mulmiges Gefühl- helfen ja, aber- nicht böse sein- Risiko auf sich nehmen, was nicht eigenes Risiko ist? In diesen Zeiten an ein schönes Wochenende oder an Urlaub zu denken bzw. den genießen zu wollen, ist wahrlich irrational. Zumindest für mich....
Ich bin mit dieser Situation auch nicht glücklich...aber trennen würde ich mich d e s w e g e n nicht.
Gratulation, hast viel auf die Beine gestellt. Bewundere dich ehrlich. ich könnte das alles nicht.
n.
Unbekannt schreibt am 20.04.2007
Der Bericht war wirklich aufschlussreich - Danke. Mein Partner ist gerade in der gleichen Situation. Durch Forderungsausfällen und einigen betrieblichen Fehlentscheidungen musste er Konkurs anmelden. Soweit so recht, doch auch er wird jetzt in die Private Haftung genommen und was noch schlimmer ist man erhält von der Bauarbeiter-Urlaubskasse ein Schreiben, wo einem eine Strafanzeige angedroht wird. Es wurde angeboten in alle Unterlagen Einsicht zu gewähren und sogar die Finanz und die GKK haben bei Ihrer Überprüfung keinerlei Beanstandungen gehabt. Im Gegenteil. Es wurden keinerlei überhöhte Ausgaben vom Geschäftsführer getätigt. Ich finde es traurig, dass große Unternehmen in Österreich Abgaben hinterziehen können, Gläubiger betrügen dürfen und die Geschäftsführer erhalten dann noch Sonderbehandlungen bzw. haben Ihren Anteil sowieso schon lange weg geschafft. Es gilt das Gleichbehandlungsgesetz in Österreich - aber sehen wir es doch ein GLEICH ist nicht GLEICH.
NOTSCH schreibt am 17.03.2006
Gulaschkessel 4 free
Unbekannt schreibt am 29.12.2005
Sehr geehrter User
Ich bin auch Unternehmer, aber entschuldigen sie die Frage: wenn ich 2,1 Mil Schilling mache ist gleich 140.000 Euro, wo ist alles das Geld hin gekommen und 2. auch wenn ich 70000 Schilling ist gleich 5087,- Euro, da bleibt ja ein Haufen Schotter übrig (auch abzgl. Fixkosten wie Lager, Mitarbeiter, Versicherungen(Pension u. Krankenkasse). Naja jeder ist seines Glückes Schmid,
Ich gratuliere Ihnen zu Ihren bald schuldenfreien Leben.
PS. Wenn du den Wert des Geldes kennenlernen willst, versuche, dir welches zu leihen.
Benjamin Franklin 17.01.1706
doggy schreibt am 29.03.2005
Hallo ich bin gelernte Einzelhandelskauffrau und möchtem ich als Dogwalkerin selbsständig machen (nicht lachen) das ist mein Traum!
Ich wäre sehr dankbar für Hilfe Kritik und sonstiges Feedback da ich nicht weis ob ich den Schritt wagen soll!
Alles Liebe! (Die Firma wo ich gerade arbeite hat vor einer Woche Konkurs angemeldet)!
Gabriele schreibt am 21.03.2005
Leider muss ich mich für diese Berichte interessieren, da ich knapp vorm Zusperren bin. Aber es wäre besser, wenn man bei der Gründung von solchen Berichten, ehrlich und offizielle (über die WKÖ, NEUFÖG-Stellen etc.) erfährt, damit man wirklich weiß, was ev. auf einen zukommen kann. JETZT ist es eigentlich zu spät.
Bei mir geht es wahrscheinlich nicht um Unsummen, die ich noch schuldig bin, aber was ich schon hineingesteckt habe und was sozusagen am Tag Danach auf mich zukommt, dieses Gefühl ist unbeschreiblich, unangenehm. Denn es ist ja nicht garantiert, dass ich bald wieder Fuß fassen kann, in Zeiten wie diesen. Die Berichte geben aber Hoffnung bzw. zeigen, dass es manch anderen auch nicht so toll gegangen ist; nicht weil sie nicht fähig waren, sondern einfach "überrollt, überrumpelt" wurden, "über den Tisch gezogen", so wie ich es für meine Situation empfinde.
Es wäre nett, wenn man sozusagen einen direkten Austausch (mit ehemals Betroffenen) haben könnte und auch mehr direkte und vor allem konkrete Informationen bekommen könnte. Es gibt so viele Servicestellen, 100-e oder 1000-e, aber wo ist die richtige? Wann wirst du sie finden? - Und wenn du in der Krise bist, dann hast du nicht den Geist, nicht die Zeit, nicht das Geld, dich an 100-e Stellen zu wenden, bis du dann bei der 895. ev. am richtigen Platz bist.
Ich wünsche allen betroffenen bzw. selbstständigen, die es schwer haben alles Gute und ich hoffe, für alle (inkl. mir), dass wir aus dem Schlamassel halbwegs herauskommen, so wie es ja andere leider vorgezeigt haben, aber gott-sei-dank geschafft haben.
Die Kommentare von Leser und Leserinnen geben nicht die Meinung der Betreiber von www.unternehmer-in-not.at wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare ohne Angabe von Gründen zu entfernen. Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder nur der Werbung eigener Produkte oder Dienstleistungen dienen, werden grundsätzlich nicht freigeschaltet. Der Benutzer/ die Benutzerin kann diesfalls keine Ansprüche stellen.


Haftung des Geschäftsführers, der Gesellschaft und der Gesellschafter der GmbH