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Kommentare: Factoring zur Sicherung der Liquidität

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B. Kibgies schreibt am 28.04.2011

Insbesondere bei jungen Unternehmen führen steigende Umsätze zu überproportionalem Anstieg der Forderungen. Diese müssen finanziert werden. Eine umsatzkongruente Finanzierung der Forderungen ist mit Factoring möglich und auch sinnvoll.
Die Kosten von Factoring lassen sich auf dem Factoring-Marktplatz ( http://www.factoring-marktplatz.de ) in einer Bandbreite online berechnen. Bei weitergehendem Interesse kann eine Ausschreibung an Factoringgesellschaften gestartet werden.
Die Aussage in einem Kommentat, dass bei Insolvenz des Abnehmers der Forderungsverkäufer haftet ist nur beim unechten Factoring (recourse) der Fall - und diese Factoringform wird eher selten praktiziert.

kuckuk schreibt am 10.11.2008

hmmm...

Langford schreibt am 02.11.2008

Habe den Bericht von "Info" gelesen und würde gerne erfahren wie der Name der Gesellschaft lautet die die Vorfinanzierungen übernimmt .
Vielen Dank im voraus.

Schülerin auf Recherche schreibt am 12.02.2007

kann mir irgendjemand sagen, wie viele Factoring-Banken es in Österreich gibt?
Wenn ja, wie heißen diese?

liebe grüße

info schreibt am 19.06.2006

Sehr verehrte Damen u. Herren,
gerne möchten wir zum Thema Factoring noch ein spezielles Finanzierungsinstrument erwähnen,welches offiziell nicht am Markt angeboten wird, jedoch für Handelsunternehmen äusserst hilfreich ist. Wir arbeiten schon seit längerem mit einer Gesellschaft zusammen,welche nicht im Sinne von Factoring die Rechnungen des Kunden bezahlt, sondern die Rechnungen des Warenlieferanten. Dies bedeutet,die Übernahme des Produkteinkaufes durch eine Warenvorfinanzierungsgesellschaft für Ihre Kunden. Der Kunde der Warenvorfinanzierungsgesellschaft kann sich seine gewünschten Produkte/Waren innerhalb des eingeräumten Limits auswählen,und spricht die Konditionen mit dem Lieferanten ab.Dann bestellt die Warenvorfinanzierungsgesellschaft die vom Kunden aus-
gesuchte Ware beim Lieferanten und veräußerst sie unter Gewährung eines Lieferantenkredites an den Kunden weiter.Die Produkte/Waren werden direkt vom Lieferanten an den Kunden geliefert.Durch sofortige Bezahlung des Lieferantens nach Rechnungsstellung durch die Warenvorfinanzierungsgesellschaft wird die Inanspruchnahme des gewährten Skontos gewährleistet.
Dem Kunden der Warenvorfinanzierungsgesellschaft wird die flexible Rückzahlung innerhalb von 4 Monaten ermöglicht. Der Kunde verschaft sich also durch die Inanspruchnahme der Warenvorfinanzierungsgesellschaft ein weiteres wichtiges Liquiditätspotential.

Peter schreibt am 28.09.2004

Eigentlich ist den Kommentaren der Vorredner nichts hinzuzufügen. Factoring kann primär nur dienlich sein, etwaige längerfristige Zahlungsziele von Kunden zu entschärfen. Das ist z.B. im Projektgeschäft der Fall. Allerdings besteht dann gerade hier meist ein Zessionsverbot. Bei Unternehmen in der Wachstumsphase, wo dem Geschäftsabschluß mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird als der Buchhaltung, ist das quasi ausgelagerte Mahnwesen, auch wenn es teuer ist, von Vorteil. Leider gibt es noch Kunden, die dann eine Mahnung der jeweiligen Factoring Bank in die falsche Kehle kriegen, und die Firma schon als konkursreif erachten.

willi ortner schreibt am 29.07.2004

ich kann den kommentar des herrn scholten nur voll unterstreichen und möchte ergänzend hinzufügen: factoring wird zwar als finanzierungsinstrument verkauft, meine erachtens stellt es jedoch überwiegend eine auslagerung der debitorenbuchhaltung insbesondere des mahnwesens an einen dritten dar. dafür muß natürlich bezahlt werden und so gesehen stellt das factoring häufig nur eine kostenintensivere alternative zum normalen zssionskredit bei der hausbank dar.
ein weiterer nachteil: die hausbanken sind bei der akzeptanz von forderungen meist großzügiger und akzeptieren gegebenfalls auch längere außenstände bzw. forderung von kunden welche nicht den engen kriterien einer factorbank ensprechen.

heini schreibt am 29.07.2004

also ich war selbständig, ist letzten endes auch schief gegangen und eines der probleme war, dass wir im großhandel sehr schnell expandiert sind und einen sehr hohen finanzierungsbedarf hatten. bei uns wollte da die hausbank bei der zwischenfinanzierung nicht mehr mitspielen und wir sind auf factoring umgestiegen, das hat dann schon funktioniert. nur hatten wir die kosten dafür nicht einkalkuliert, aber das hatten wir in unserer blauägigikeit ohnehin nicht, weil auch die dauernden überziehungen bei der hausbank kosten ja einiges.

Alexander Schotten schreibt am 16.07.2004

Ich habe den Artikel über Factoring gelesen. Ich persönlich halte von Factoring nicht sehr viel: Aus folgenden Gründen:

* Kundenstrukturen

Es wird die Kundenliste angefordert. Alle Kunden werden auf Herz und Nieren (über interne Warnlisten, KSV, Reports, ..) geprüft. Aufgrund dieser Prüfung und dem "internen Rating" werden Kunden mit Risikopotential ausgesiebt. Als Factoringkunden werden nur 1A-Bonitäten akzeptiert. Und die zahlen eh brav ...

* Konkursfall Kunde

Kunde geht in Konkurs. Die Factoringbank stellt alle (!) nichtbezahlten Rechnungen der insolventen Firma an Sie als Auftragnehmer zur Zahlung durch Sie (!) fällig. Also müssen Sie das Geld wieder rückzahlen und sitzen erst recht auf einem Scherbenhaufen.

Also: wozu bis zu 2% bezahlen; ein Bankkredit oder noch besser: Cash & Carry ist wesentlich billiger!

Alexander Schotten

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