Leben mit der Krise
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Kommentare: 10 Häufige Fehler in der Gründungsphase

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Nelle schreibt am 13.02.2005

Wie ist der Markt? Wie wird Deine Dienstleistung angenommmen? Wer ist arge Konkurrenz? Sollte außerordentlich wichtig sein. Der Reinfall kommt, wenn man nach einem halben Jahr sorgfältigster, intensiver Bemühungen auf "keinen Zweig" kommt, Konkurrenz auftaucht, wo nimmer welche vermutete wurde. Branche: Hilfe/Betreuung, nicht nur Senioren. Mittlerweile machen ALLE in Senioren o.ä., z.B. auch große Versicherungsgesellschaften usf.Der Markt wird zerstört, auch durch Billiglohnkräfte. Man sollte wirklich rechtzeitig erkennen, wann ein Absprung notwendig ist und wieviel an Finanzen noch da ist, um leben zu können. Ich bekam keine Förderung weil mein Gatte eigenen Lohn hat (Angest.), auch trotz meiner Schwerbehinderung bekam ich die Fö. nicht. Kredite - nein. Angst wegen der familiären Belastung. Es ist beklemmend: Sie racken und racken - es läuft nicht. UND: Fürchten Sie sich nicht vor Hohn und Spott Außenstehender o. wie auch immer, wenns schief geht. Die gabs und gibts immer. Ich würde nie meine Familie mit hineinziehen mit Bürgschaften, Krediten o.ä. Es war mein eigenes, letztes Erspartes - und es geht dem Ende entgegen. Wars das wirklich? Bin Kämpfer aber Realist.

ÖSV Österreichischer Steuerverein schreibt am 14.08.2004

Wir würden zu den 10 Fehlern noch Großmannssucht hinzufügen. Viele Gründer - insbesondere im relativ einfach zugänglichen Dienstleistungssektor - überschätzen gewaltig ihre finanziellen Möglichkeiten. Selbständig sein heißt nicht automatisch das Vielfache eines Angestellten zu verdienen. Höhere Privatentnahmen müssen erst einmal 2-fach erwirtschaftet werden. Zum einen ist Finanzminister Grasser mit 50% beteiligt. Und sollte er es bei niedrigerem Einkommen billiger geben, dann holt sich den Rest die Sozialversicherung.

PS Vielen Dank für den Link zum ÖSV.

Anonym schreibt am 13.05.2004

Finde ich sehr treffend, das Wichtigste für mich ist/war: wann ist Schluß, Geld in eine Sache zu investieren? Man buttert 2 Jahr nur Geld in eine Sache, und muss dann zum Punkt kommen und sagen: "Nein, jetzt nimmer". Gehe wieder nun regulär in einem 40-Stunden-Arbeiten, und es ist dann auch eine Wohltat zu sehen :"Hoppla, das Leben geht ja weiter." Den Gewerbeschein habe ich noch.. verkaufe auch noch, und reche auch beim Finanzamt aber.. aber ich mache mich nimmer davon abhängig, ob Leute ins Geschäft etwas kaufen kommen oder nicht. Die Abhängigkeit war am Schluß echt zu heftig, und hat mir psychisch auch nicht gut getan.

Anna schreibt am 28.04.2004

Eine gute Zusammenfassung für die wesentlichsten Fakten die man berücksichtigen sollte.
Diese solllten aber noch besser an den Mann bzw. die Frau gebracht werden bevor man sich selbständig macht.

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