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Dr. Michael Lesigang DI Andreas Pleninger Dr. Gernot Moser
Die richtige Beratung für Ihr Problem

Studie: Unternehmerinnen in Österreich

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Aktuelle Situation und Entwicklungsmöglichkeiten der von Frauen geführten Betriebe
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Stichworte: Unternehmerinnen | Studien | Familie und Beruf | Unternehmensgründung

Rund 30 Prozent der Unternehmerinnen in Österreich sind Frauen. Die KMU Forschung Austria schloss soeben ein im Auftrag des BM für Wirtschaft und Arbeit und von Frau in der Wirtschaft durchgeführte Grundlagenstudie zur aktuellen Situation und zu Entwicklungsperspektiven der von Frauen geführten Unternehmen durch. Einige zentrale Herausforderungen wurden dabei als Ergebnis formuliert:

Mehrfachbelastung Familie - Haushalt - Beruf

Fast drei Viertel der Unternehmerinnen sind Mütter. 47% der Unternehmerinnen fühlen sich durch diese Doppelbelasting stark beeinträchtigt - ein Wert, der im europäischen Durchschnitt liegt. Frau in der Wirtschaft drängt daher auf flexiblere Kinderbetreuungseinrichtungen und auf die Möglichkeit, individuelle Betreuungsleistungen steuerlich geltend zu machen.

Beratung in der Gründungsphase

Die Studie zeigt, dass Frauen in der Gründungsphase stärker mit bestimmten Rahmenbedingungen konfrontiert sind als Männer. Dazu gehören beispielsweise Fragen der Kinderbetreuung und gesellschaftliche Vorbehalte gegenüber selbständig erwerbstätigen Müttern. In den Gründungsberatungen müsste auf diese spezifischen Problemlagen verstärkt eingegangen werden.

Betreuung nach der Gründungsphase

Frauenbetriebe weisen ein geringeres Wachstum auf und haben weniger Beschäftigte. Unterstützung, die Unternehmerinnen trotz Doppelbelastung auch das Ausschöpfen ihres unternehmerisches Potenzial ermöglicht, wäre daher notwendig.

Image-Aufwertung der Unternehmerinnen

Das in den Medien transportierte Image erfolgreicher Unternehmen hat mit der Arbeits- und Lebensrealität vieler Unternehmerinnen wenig zu tun. Realistische Rollenmodelle, die für Gründerinnen und Unternehmerinnen erreichbare Identifikationsmöglichkeiten bieten, sollten stärker transportiert werden.

Quelle: Frau in der Wirtschaft
Datum: 21.02.2005

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