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Insolvenzen: Auswirkungen auf Beschäftigte

Eine Studie zeigt, dass selbst zehn Jahre nach einem Konkurs betroffene Arbeitnehmer schlechter am Arbeitsmarkt integriert sind.

Stichworte: Arbeitslosigkeit | Insolvenz | Insolvenz-Ausfallgeld-Fonds | Studien

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Wissenschafter des Instituts für Volkswirtschaftslehre der Uni Linz analysierten die Berufsverläufe von Personen, die zuvor in einem Unternehmen beschäftigt waren, das insolvent wurde. Untersucht wurde, wann vor allem Personen im Alter von 35 bis 55 Jahren nach der Insolvenz ihres Arbeitgebers wieder ein Beschäftigungsverhältnis hatten. Dazu wurden anonymisierte Daten des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger verarbeitet.

Weniger Beschäftigung, weniger Lohn

Das Ergebnis ist ernüchternd: Nach fünf Jahren waren 77% der betroffenen Arbeitnehmer wieder beschäftigt. Der Vergleichswert bei Arbeitnehmern ohne Konkurserfahrung liegt bei 90%. Selbst zehn Jahre nach der Insolvenz war der Unterschied bei der Beschäftigungsquote noch immer deutlich.

Zu der höheren Gefahr für Arbeitslosigkeit kommen auch noch Lohn-Einbußen. Das Lohnniveau sinkt nach der Insolvenz um durchschnittlich 5% und auch dieser Verlust kann auf Dauer nicht wett gemacht werden.

Quelle: Der Standard online

Online seit: 17.07.2006

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