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Konto bei schlechter Bonität

Banken reagieren zunehmend auf wirtschaftliche Probleme ihrer Kunden mit neuen Angeboten.

Stichworte: Arbeitslosigkeit | Bankgespräch

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Das Problem: schlechte Bonität, kein Bankkonto

Dass ein Privatkonkurs in aller Regel dazu führt, dass man ohne Bankkonto dasteht, ist ein bereits häufiger diskutiertes Problem für die Betroffenen. Allerdings müssen auch Menschen, die verschuldet sind und ihren Job verlieren, damit rechnen, dass die Bank ihr Girokonto streicht. Schätzungen besagen, dass in Österreich rd. 50.000 Menschen wegen mangelnder Bonität über kein Konto verfügen.

Die Wirtschaftskrise - und damit wohl eine stiegende Zahl Betroffener - lässt die Banken nun umdenken. Sie bieten verstärkt spezielle Pakete für diese Gruppen an.

Bankkonto bei Arbeitslosigkeit und Verschuldung

Einen ersten Schritt setzte die Erste Bank bereits vor etwa zwei Jahren mit der Zweiten Bank, die speziell Menschen im Privatkonkurs ein Haben-Konto anbietet. Nun erlässt die Erste Bank jenen Kunden, die arbeitslos gemeldet sind, die Gebühren.

Nachgezogen hat auch die BAWAG/ PSK. Ab sofort bietet sie das Neue Chance Konto an. Das kostet zwar 13,50 Euro im Monat, umfasst allerdings 30 Buchungen. Bankomatkarte ist allerdings keine dabei.

Die Bank Austria und die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien bieten ein Haben-Konto an, das etwa einen Euro mehr kostet als jenes der BAWAG/ PSK. Inkludiert ist allerdings eine Bankcard.

Ein Leben ohne Konto...

kompliziert den finanziellen Alltag erheblich und ist außerdem ziemlich teuer. Angesichts der Tatsache, dass eine Einzahlung per Erlagschein drei Euro aufwärts kostet, rechnen sich diese Konten schnell.

Quelle: Kurier, 1.4.2009, Seite 15

Online seit: 02.04.2009

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