Leben mit der Krise
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Brotlose Kunst

Neue Studie: Kunstschaffende verdienen in Österreich deutlich weniger als andere Berufsgruppen.

Stichworte: Einkommen Selbständige | Statistik Einkommen | Studien

Für ein Leben als Künstler/in braucht es offensichtlich wirklich Berufung, denn die Einkommensperspektiven können nicht wirklich locken. Das zeigt der soeben veröffentlichte Bericht zur Lage der Künstler und Künstlerinnen in Österreich.

Kunst alleine genügt oft nicht

Das mittlere künstlerische Jahreseinkommen liegt demnach bei netto 4.500 Euro. Die Notwendigkeit, das Einkommen über weitere Tätigkeiten aufzufetten, trifft daher viele. Unter Einbeziehung aller Einkommen erreichen die Künstler/innen im Durchschnitt ein jährliches Nettoeinkommen von 12.400 Euro. Dabei sind die Einkommen von Männern und Älteren höher als jene von Frauen und Jüngeren.

Kunststudium führt in die Armut?

Es scheint so, denn 37% der Kunstschaffenden leben unter der Armutsgrenze. Dieser Anteil beträgt an der österreichischen Gesamtbevölkerung 13% und unter den Erwerbstätigen 7%. Dabei haben 74% der Befragten eine akademische Ausbildung auf einer Universität, einer Akademie oder einem Konservatorium besucht.

Geringe Planbarkeit und Sicherheit

Nur 19% der 1.850 Befragten gaben an, dass sie mit regelmäßigen Einnahmen aus ihrer künstlerischen Arbeit rechnen können. Für 60% ist das Einkommen unregelmäßig und schwer planbar. 57% der Befragten fühlen sich hinsichtlich ihrer sozialen Absicherung stark belastet, in Bezug auf das Einkommen 53%.

Ob das der künstlerischen Kreativität dienlich sein kann?

Quelle: Bericht zur Lage der Künstler und Künstlerinnen in Österreich

Online seit: 20.11.2008

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